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Schülerwettbewerb „Bester Praktikumsbericht 2014/2015“: Mittelhessische Sieger beeindrucken Jury mit Fleiß und Kreativität

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Die Preisverleihung im Wetzlarer Kino

Wetzlar. Giessen. Limburg. Bereits zum fünften Mal ehrten die heimischen Arbeitskreise SchuleWirtschaft die mittelhessischen Sieger im Schülerwettbewerb „Bester Praktikumsbericht“. Die 19 Gewinner erhielten ihre Preise auch in diesem Jahr in den Wetzlarer Rex-Kinos. Der Wettbewerb, bei dem nicht nur inhaltliche Kriterien und der formale Aufbau, sondern auch Kreativität und Gestaltung der Berichte bewertet werden, verzeichnete mit 124 Einreichungen einen neuen Teilnehmerrekord. Die Veranstalter haben sich zum Ziel gesetzt, den verbindlich anzufertigenden Praktikumsbericht dadurch aufzuwerten, dass die besten Exemplare neben einer guten Bewertung durch die zuständige Lehrkraft auch eine öffentlichkeitswirksame Auszeichnung erhalten.

Sascha Drechsel, Geschäftsführer der mittelhessischen Arbeitskreise SchuleWirtschaft, zeigte sich beeindruckt von der immer weiter steigenden Qualität der Einreichungen: „In den fünf Jahren seit der Einführung des Wettbewerbs haben wir einen signifikanten Anstieg nicht nur bei der Quantität, sondern vor allem auch bei der Qualität der Einreichungen feststellen können. Es wird deutlich, dass die Jugendlichen mit gewaltigem Engagement an die Erstellung ihrer Berichte herangehen. Gleichzeitig gelingt es den Schülerinnen und Schülern immer besser, die hessenweiten Bewertungskriterien des Wettbewerbs umzusetzen. Die Arbeit der Jury wird daher nicht leichter, aber die positiven Auswirkungen auf die Berufsorientierung der Teilnehmer sind offensichtlich. Schließlich sind die Reflexion des im Praktikum Erlebten und die Idee, sich noch einmal gezielt schriftlich mit den Eindrücken auseinanderzusetzen, ein zielführender Prozess, an dessen Ende dann die Antwort auf die Frage stehen kann, ob der kennengelernte Beruf eine Option für die eigene Zukunft ist – oder eben nicht.“

Traditionell unterstützt die mittelhessische Bezirksgruppe des Arbeitgeberverbandes Hessenmetall die Preisverleihung. In diesem Jahr wurde erstmals ein eigener Preis für Berichte über Praktika aus der Metall- und Elektroindustrie ausgezeichnet. Dr. Dirk Hohn, Geschäftsführer des Verbandes, erläuterte die Hintergründe: „Nachdem der Wettbewerb nun vier Jahre äußerst erfolgreich in der Region etabliert wurde, war es uns als Partner des Wettbewerbs wichtig, den Fokus auch noch einmal gezielt auf die guten Praktikanten in unseren Mitgliedsunternehmen zu erweitern. Aus diesem Grund haben wir neben den bekannten sechs Kategorien einen Sonderpreis „M+E“ ausgelobt und hierfür beeindruckende Einreichungen erhalten. Da das Schülerpraktikum in den meisten Fällen nach wie vor der erste Kontakt der Jugendlichen mit den Realitäten der Arbeitswelt ist, sind wir uns über die wichtige Rolle im Prozess der Berufsorientierung sehr wohl bewusst. Sicher können Videos, Bücher und Internet einen kleinen Einblick in eine berufliche Tätigkeit geben, aber der Umgang mit den Menschen und Maschinen und der Kontakt zu Auszubildenden vermitteln den Jugendlichen wesentlich hilfreichere Erfahrungen. Ganz zu schweigen von der bekannten Tatsache, dass ein erfolgreiches Praktikum schon häufig zu einem Ausbildungsplatz geführt hat.“

Die jetzt ausgezeichneten Berichte der 18 mittelhessischen Sieger werden in den kommenden Tagen der Hessenjury vorgelegt. Diese wird dann entscheiden, welche Teilnehmer Ende September mit dem Titel „Beste Praktikumsberichte Hessen“ ausgezeichnet werden.

Über uns

Die sechs Arbeitskreise SCHULEWIRTSCHAFT Mittelhessen (Biedenkopf, Dillkreis, Gießen, Vogelsbergkreis, Wetteraukreis, Limburg-Weilburg/Wetzlar) sind freiwillige Arbeitsgemeinschaften von Lehrerinnen und Lehrern aller Schulformen sowie von Vertretern der regionalen Wirtschaft.

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