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Isabellenhütte informiert Schüler und Lehrer über Ausbildung - Arbeitskreise SchuleWirtschaft etablieren neues Veranstaltungsformat

Die Teilnehmer der Veranstaltung

Die Teilnehmer der Veranstaltung

Dillenburg. Wetzlar. Vor dem Hintergrund der immer wichtigeren Berufsorientierung an Schulen haben die mittelhessischen Arbeitskreise SchuleWirtschaft in diesem Schuljahr erstmals das neue Format „1+2“ etabliert. Auch zur zweiten Veranstaltung der Reihe bei der Isabellenhütte Heusler GmbH & Co. KG in Dillenburg waren im Vergleich zu den üblichen Betriebserkundungen für Lehrkräfte diesmal Teams aus einem Lehrer und zwei Schülerinnen und Schülern eingeladen. Insgesamt 14 Teilnehmer aus vier Schulen folgten der Einladung und wurden von Ausbildungsleiter Mario Hofmann im gastgebenden Unternehmen willkommen geheißen.

Den Besuchern wurden neben Zahlen und Daten zum Unternehmen auch die verschiedenen Ausbildungsberufe, sowie die unterschiedlichen Dualen Studiengänge, welche die Isabellenhütte anbietet, vorgestellt. Hofmann erläuterte in diesem Zusammenhang auch die Vorteile einer gewerblichen oder kaufmännischen Ausbildung, gerade auch im Hinblick auf ein späteres Studium. Nach der Theorie hatte die Gruppe dann die Möglichkeit, sich in der Ausbildungswerkstatt über die technischen und organisatorischen Ausbildungsbedingungen im Unternehmen zu informieren. Hier standen auch einige der derzeit 26 Auszubildenden der Firma für persönliche Gespräche zur Verfügung. Im zweiten Teil der Veranstaltung war dann ein Betriebsrundgang vorgesehen. Dort konnten sich Lehrer und Schüler einen Eindruck von der gewaltigen Fertigungstiefe der Isabellenhütte machen und die drei unterschiedlichen Produktfelder des Familienunternehmens noch einmal näher kennenlernen.

Mario Hofmann und Sascha Drechsel, Geschäftsführer der mittelhessischen Schule-Wirtschaft Arbeitskreise, waren sich über die Vorteile des neuen „1+2“-Konzeptes einig: „Die Idee, Lehrer und Schüler gemeinsam einzuladen bietet mehrere Vorteile. Zum einen wird, wie bei SchuleWirtschaft üblich, die Vernetzung zwischen den Schulen und Betrieben auf- bzw. ausgebaut, zum anderen haben die Jugendlichen die Möglichkeit, einmal einen gezielten Einblick in einen Betrieb zu bekommen. Auf diese Weise haben nicht nur die Schülerinnen und Schüler einen Mehrwert, z.B. durch die Gespräche mit Auszubildenden, sondern auch das Unternehmen die seltene Chance, an einem Nachmittag das Thema Ausbildung und Duales Studium einmal einer interessierten Gruppe komprimiert vorzustellen.“

Über uns

Die sechs Arbeitskreise SCHULEWIRTSCHAFT Mittelhessen (Biedenkopf, Dillkreis, Gießen, Vogelsbergkreis, Wetteraukreis, Limburg-Weilburg/Wetzlar) sind freiwillige Arbeitsgemeinschaften von Lehrerinnen und Lehrern aller Schulformen sowie von Vertretern der regionalen Wirtschaft.

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